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Schalterprogramme

 
Was wäre der elektrische Strom ohne die Möglichkeit, ihn durch einen einfachen Fingertipp - oder auch berührungslos - ein- und auszuschalten? Was in den Anfängen des elektrischen Lichts noch "Stromhahn" genannt wurde, ist heute selbstverständlicher Bestandteil einer elektrischen Installation und unterliegt nicht nur dem Wandel der Architektur und der Design-Trends sondern in großem Maße auch den technologischen Möglichkeiten: Der Schalter.

Schalterprogramme
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Vom "Stromhahn" zum hochtechnischen Designobjekt

Auch wenn es immer noch so manchen Elektroinstallateur gibt, der leider - meist aus Preisgründen - nur weiße Schalter anbietet: Nicht nur beim Design, der Farbgestaltung und der Modulbauweise haben sich die Schalterprogramme im Laufe der Jahre zu wahren "Wunderwuzzis" entwickelt, sondern auch bei den vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten.
Als Edison auf der Pariser Weltausstellung 1881 sein erstes elektrisches Lichtsystem zeigte, saß der Drehschalter noch an der Fassung der Glühlampe und hieß "Stromhahn". Bald darauf wurde in England der Kippschalter erfunden. Es entwickelte sich eine Auf- und Unterputzmontage. In den 50er Jahren kamen die ersten Wippschalter auf, Mitte der 60er Jahre wurden erstmals Flächenschalter vorgestellt und auch Baukastensysteme erleichterten schon die Lagerhaltung.

Vom einfachen Schalter zur Mehrwertinstallation
Im Laufe der Zeit hat sich der Schalter vom reinen Alltagsprodukt zu einem Designobjekt entwickelt. Abgesehen vom immer sanfteren Schaltgefühl - und den umfangreicheren Schaltmöglichkeiten, etwa Wechsel-, Kreuz-, Dimmschalter usw. - hat sich bis heute eine Vielfalt an Materialien und Farben bei Wippe und Rahmen durchgesetzt. Für jeden Einsatzbereich gibt es den "passenden" Schalter in den gewünschten Materialien: Rahmen aus Kunststoff (in vielen Farben), Glas, Edelstahl, Aluminium und Corian (passend zur Arbeitsfläche in der Küche), Wippen aus Kunststoff (in zahlreichen Farbvarianten), Aluminium und Edelstahl. Dazu kommen noch die zahlreichen Formen von Rahmen und Wippe. (Nicht zu vergessen auch die von so manchen Kunden in Altbauten gewünschten Drehschalter mit rundem Glasrahmen).

Am Besten, Sie erkunden einmal selbst die Vielfalt bei ihrem bevorzugten Lieferanten - und lassen sich gleichzeitig die zugkräftigsten Verkaufs-Argumente für ihre Kunden aufzählen.

Nicht so umfangreich in Material- und Farbvarianten wie die Schalter für den Innenraum ist das Angebot für den Außenbereich bzw. die Nasszellen (auch wenn hier bei Innenraumschaltern immer öfter Dichtungen für eine höhere Schutzart sorgen). Dennoch sollte man auch hier nicht auf 08/15 und billig setzen, sondern auf Witterungs- und UV-Beständigkeit, höhere Schutzart und natürlich auch auf erhöhte Bruchsicherheit (Ob das alles die billigen Angebote im Baumarkt auch können? Sie sollten Ihren Kunden darauf einmal ansprechen!)


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Quellenhinweis: Wolfgang Sedlak, Chefredakteur Elektrojournal
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