Energie sparend, komfortabel, dynamisch und individuell – so lauten die Anforderungen an die Beleuchtung nicht nur von morgen, sondern schon von heute. Alles, was das starre Schema „Ein/Aus“ durchbricht, kann man bereits als intelligente Lichtregelung bezeichnen.
Lichtmanagement steht für eine flexible Beleuchtung und bedarfsgerechten Lichteinsatz. Wo die konventionelle Raumbeleuchtung an ihre Grenzen stößt und die Anforderungen an visuelle Ergonomie, Nutzerorientierung und Wohlbefinden nicht erfüllen kann, ist eine intelligente Lichtsteuerung gefragt. Voraussetzung für Lichtmanagement ist, dass sich einzelne Leuchten oder Leuchtengruppen separat ansprechen lassen und die Beleuchtung in mehreren Schalt- und Dimmzuständen funktionieren kann. So wird das Licht im Raum dynamisch, es entsteht Beleuchtungskomfort und so kann auch viel Energie eingespart werden. Kern der Lichtmanagementsysteme sind elektronische Komponenten, die das Steuern und Regeln der Beleuchtung übernehmen und für eine bedarfsgerechte Beleuchtung sorgen. Sie sind in Leuchten und Bedienelemente integriert und werden programmiert für Einzelleuchten, für einen oder mehrere Räume. Lichtmanagement-Systeme können auch in die Gebäudesystemtechnik (etwa EIB, LON usw.) eingebunden werden. Sechs Gründe für Lichtmanagement-SystemeSo vielfältig die Anwendungen von Lichtsteuerungen in Gebäuden (aber auch im Außenbereich) sind, es lassen sich sechs spezielle Argumente für eine intelligente Lichtregelung finden:
- Flexibilität – z.B. automatische Reaktion auf flexible Trennwände
- Komfort – z.B. Aufruf von Lichtszenen mit sanftem Überblenden
- Energieeinsparung – z.B. Präsenzmelder und Tageslichtsensoren
- Ergonomie – z.B. automatische Veränderung der Farbtemperatur
- Branding – z.B. die Unterstützung des Markenauftritts durch Lichtanwendungen
- Einzigartigkeit/Prestige – z.B. den Akzent in oder an einem Gebäude betonen
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