Jede Menge Luft-Raum, so präsentiert sich das neue Terminal 2 des Münchner Flughafens. Die Lichtplaner haben sich für elektronische Vorschaltgeräte von Osram entschieden, denn das Licht im Transitbereich zwischen den Zeitzonen muss perfekt gesteuert sein, egal ob draußen Tag oder Nacht ist.
Der Blick wandert automatisch nach oben: Ein riesiges Lichtsegel überspannt die gewaltige neue Abflughalle. Bisher bewundern es nur die Statisten, mit denen zweimal pro Woche der reibungslose Betrieb des neuen Münchner Terminals geprobt wird.
Noch bis 29. Juni bleibt es am Münchner Flughafen eng, dann wird das Terminal 2 eingeweiht. Nach sechs Jahren Flugbetrieb platzt der Airport aus allen Nähten. Bis zu 25 Millionen Passagiere können das neue Abfertigungsgebäude jährlich nutzen, damit verdoppelt sich die Kapazität.
Beim Blick auf die zentrale Check-In-Halle werden die gewaltigen Dimensionen sichtbar: 170 Meter lang, 135 Meter breit und 25 Meter hoch. Dennoch wirkt das Gebäude aus Glas und Stahl licht und leicht. Durch das Dach - vorwiegend aus Glas - flutet Tageslicht die riesige Halle. Reicht dieses nicht aus, werden die gigantischen Lichtsegel gehisst und unter das Glasdach gespannt.
708 zweilampige Leuchten, ausgestattet mit T5 Leuchtstofflampen, hinterleuchten die Segel mit warmweißem Licht. Für eine perfekt gesteuerte Beleuchtung sorgen elektronische Vorschaltgeräte Quicktronic QT-FQ-1x54 von Osram. Zusätzlich strahlen 181 Vierfach- und 42 Zweifachfluter die Dachkonstruktion indirekt an. Damit bei der funktionalen Halle nicht der Eindruck eines nüchternen Transitbereichs für Menschen und Güter entsteht, wird weißes Licht mit einer hohen Farbtemperatur kombiniert mit blau gefiltertem Licht. Vorbild für die Lichtplaner war dabei der sprichwörtlich blau-weiße Himmel über Bayern. Bestückt sind die Fluter mit dem Osram EVG Powertronic PTU 150/220-240. Insgesamt kommen bei der indirekten Beleuchtung fast 900 Vorschaltgeräte zum Einsatz.
Für die PTU-EVG von Osram sprach deren sehr niedrige Verlustleistung. Das heißt, die elektronischen Vorschaltgeräte geben kaum Wärme ab. Für die Leuchtenhersteller bedeutet dies mehr Freiheit bei der Gestaltung und eine längere Lebensdauer der Leuchten. Auch die Lichtplaner können sich freuen: Innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs steht die Ausgangsleistung von ca. 150 Watt unabhängig von der Umgebungstemperatur voll zur Verfügung. Bemerkenswert ist auch die lange Lebensdauer der Geräte: 50.000 Stunden (Ausfallsatz max. 10% bei Ausnutzung der höchsten zulässigen EVG-Temperatur) lang sorgen die EVG für ein perfektes Zusammenspiel mit Leuchte und Lampe.
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