Kabel X-LINKED™ schafft Synergien beim Ausbau von Energie- und Informationsinfrastruktur
Hannover, 4. April 2011 – Mit dem neuen Niederspannungs(NS)-Hybridkabel „XLINKED
™“ von Nexans lässt sich die Sanierung oder der Ausbau des Niederspannungsnetzes
mit der Vorbereitung für eine hochperformante Informationsinfrastruktur
verbinden, ohne dass zusätzliche Tiefbauarbeiten nötig sind. X-LINKED™ enthält dazu
neben den vier Aluminiumadern zur Energieübertragung ein auf das Kabel geklipptes
Leerrohr. In dieses Rohr können bis zu 144 Glasfasern nachträglich eingebracht werden.
Das Hybridkabel schafft somit optimale Voraussetzungen für ein glasfasergestütztes
Kommunikationsnetz (FTTH, Fibre to the Home). Neben der Verlegung in
einem Rohrsystem eignet es sich auch zur offenen Verlegung. Außerdem kann es
eingesandet werden. Parallelverlegungen von Leerrohren werden mit dem neuen Kabel
zum größten Teil unnötig.
Das in den Querschnitten von 4x35 mm² bis 4x150 mm² präsentierte NS-Hybridkabel
zeichnet sich durch eine flexible Handhabung aus. So lässt sich die Leerrohrvorrichtung
zum Beispiel auch noch nach der Verlegung vom Stromkabel lösen, so dass Abzweigmuffen
für Hausanschlüsse einfach gesetzt werden können. Beim Ausbau der
FTTx-Strukturen treten besonders die wirtschaftlichen Vorteile hervor, denn bei einem
Anschluss der Haushalte mit Ausgangspunkt der Ortsnetzstation können die Investitionskosten
für Kabel, Rohre und Verlegung um durchschnittlich 30 Prozent gegenüber
separaten Lösungen bzw. konventionellen Kabeln reduziert werden.
„Wir freuen uns“, so Dr. Francis Krähenbühl, Geschäftsführer Nexans Deutschland,
„dass die Vorstellung unseres neuen Hybridkabels zusammenfällt mit einer vor kurzem
ausgesprochenen Empfehlung des Präsidenten der Bundesnetzagentur Matthias Kurth.
Der Chefregulierer sprach sich dafür aus, bei Verlegungen neuer Stromkabel auch
gleich zusätzliche Leerrohre für Glasfaserkabel zu vergraben. Darüber hinaus erhalten
Stadtwerke oder lokale Netzbetreiber mit X-LINKED völlig neue Dienstleistungsmöglichkeiten
und Einnahmequellen, etwa durch die Vermietung eines eigenen Glasfaser-
Netzes oder die Entwicklung von Internet-Angeboten für ihre Endkunden.“
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