Händlerauswahl

Wählen Sie den Händler aus, den Sie für Ihren Einkauf nutzen möchten.

Händler

Elektro-Material AG
Empfohlener Händler

Wenn es aus der Steckdose zieht

Veröffentlicht: 11. Juni 2015 Kategorie: News

Initiative ELEKTRO+ erläutert Zusammenhang zwischen Elektroinstallation und Luftdichtheit eines Hauses.

Zieht es aus der Steckdose, ist das nicht nur unangenehm, sondern kostet auch wertvolle Energie. Per Gesetz sind Eigentümer verpflichtet, durch eine Dämmung für Luftdichtheit zu sorgen und damit den Heizwärmebedarf ihres Hauses möglichst gering zu halten. „Viele Bauherren und Sanierer wissen nicht, dass die wind- und luftdichte Schicht eines Gebäudes durch unsachgemäß installierte Elektroinstallationen beschädigt werden kann“, erklärt Hartmut Zander von der Initiative ELEKTRO+. „Das führt dann zu erheblichen Wärmeverlusten – und zum unangenehmen Zug aus der Steckdose.“ Solche Leckagen in der luftdichten Schicht finden sich häufig an Steckdosen und Schaltern, Sicherungskästen oder Kabeldurchführungen zum Keller oder zur Photovoltaikanlage auf dem Dach. Aber auch von außen angebrachte Leuchten, Kameras oder Türsprechanlagen können einen ungewollten Luftaustausch verursachen. Abhilfe schaffen hier spezielle Materialien wie luftdichte Installationsdosen oder universelle Geräteträger für den Außenbereich. Auch in älteren Häusern lässt sich die Luftdichtheit beispielsweise mit speziellen Dichtungseinsätzen nachträglich wieder herstellen.

Luftdichte Elektroinstallation anschaulich erklärt

Über das wichtige Thema der luftdichten Elektroinstallation klärt ELEKTRO+ auch mit einem neuen Erklär-Film auf. Anhand von klaren Zeichnungen und reduziert auf das Wesentliche führt der Film zum Thema hin, schildert das Problem und liefert passende Lösungsvorschläge. Er gibt Bauherren auch wichtige Tipps für den Neubau: So sollten sie unbedingt die Gewährleistung der Luftdichtheit bauvertraglich festlegen und nach Fertigstellung des Hauses eine Luftdichtheitsmessung vornehmen lassen.